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Artikel und Aufsätze
"Simply
your best"®
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Tausende von Seminarteilnehmern
haben „Simply-Your-Best“ mit grossem Erfolg angewendet.
Jeder kann diese einfache Art der Selbstmotivation in Bewerbungsgesprächen
und anderen wichtigen Situationen nutzen.
Im eigenen Bestzustand zu sein, ist eine der wichtigsten
Voraussetzungen, um sich in einem Bewerbungsgespräch von seiner
vorteilhaftesten Seite zu zeigen. Man will seine Fähigkeiten ansprechen
und demonstrieren können. Gleichzeitig möchte man selbst
gut einschätzen, ob einem die neue Stelle zusagt und „liegt“.
Auf der anderen Seite kennen sicher auch Sie
den kleinen oder grossen Ärger,
wenn Ihnen nach einer Prüfung, einem Assessment, einem wichtigen
Gespräch oder nach einer Bewerbung alles mögliche einfällt,
was Sie auch noch beziehungsweise, was Sie besser hätten sagen
oder machen können.
Diesen Effekt erlebt man, wenn man in der vorangegangenen
Situation zu sehr „gestresst“ war. Dabei wird das Blut stärker
vom Gehirn und den inneren Organen weg in die Muskulatur geleitet.
Durch die daraus resultierende geringere Sauerstoffversorgung des Gehirns,
können wir in der Tat schlechter denken. Das ist besonders unangenehm,
wenn man sich erfolgreich bewerben will und einen hervorragenden Eindruck
hinterlassen möchte. |
Topzustand
statt Stressbewältigung |
Was kann man in solchen Situationen tun
um die eigene Biologie zu überlisten, für einen selbst statt
dagegen zu arbeiten? Am besten steuern Sie direkt Ihren persönlichen
Topzustand an, ohne sich mit Stressbewältigung zu beschäftigen.
Wie geht das einfach, schnell und erfolgreich?
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Nur
zwei Bereiche
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Zuerst macht man sich klar, dass es in
jedem Moment nur zwei Bereiche gibt durch die man seinen Zustand verbessern
kann. Einmal geht dies über den Körper und die zweite Möglichkeit
ist der Mentale Fokus beziehungsweise die Gedanken.
Beachten Sie als erstes die körperliche Zustandsbalance.
Unser körperliches Wohlbefinden wird durch Bewegung, Atmung, Ernährung
und Schlaf beeinflusst.
Die beiden letzten Punkte seien nur kurz erwähnt,
da realistischerweise kaum jemand bereit wäre vor einer Bewerbung
eine Diät oder eine Schlafkur zu machen. Wenn Sie also nur darauf
achten sich fett- und zuckerarm und dafür wasserreich zu ernähren,
haben Sie schon viel erreicht. Ein paar Gläser Wasser mehr als
normal, werden Sie zudem etwas wacher machen.
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Powerbewegungen
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Eine einfache und gleichzeitig besonders
wirkungsvolle Weise sich in Ihren persönlichen Topzustand zu versetzen
ist die Bewegung. Bekanntermassen ist es zustandverbessernd, wenn man
regelmässige Fitnessaktivitäten betreibt.
Vor einer Bewerbung
ist es jedoch einfacher, egal ob Sie Sport treiben oder nicht, sich
mit „Powerbewegungen“ zu motivieren und
andererseits die oben beschriebenen Negativeffekte von Stress sofort
in Kraft, Wachheit und Ausstrahlung umzusetzen. Solche Bewegungen
müssen
schnell, intensiv, kraftvoll und gross sein. Schnelligkeit ist wichtig
für die Wachheit. Intensität und Kraft sorgen für
die Aktivierung der Muskeln und grosse Bewegungen dafür das
Sie sich strecken und gut durchatmen. Welche Art von Bewegung Sie
machen ist egal,
wenn sie die obigen Kriterien erfüllt.
Zur Anregung ein paar
Beispiele: Machen Sie einen „Powerwalk“ und
gehen Sie einen Gang, einen Weg, auf der Strasse oder in Ihrer Wohnung
schnell, mit grossen Schritten und Armbewegungen, fest auftretend und
tief atmend auf und ab.
Beim „Powermove“ müssen Sie je nach Auffälligkeit
der Aktivität darauf achten, dass Sie ungestört sind um nicht
unangenehm aufzufallen. Hier ist das Beispiel für einen intensiven „Powermove“:
Zuerst klatschen Sie heftig mit den Händen. Dann Ziehen Sie sie
wie gegen einen Wiederstand auseinander und spannen dabei die Arm- und
Oberkörpermuskulatur stark an. Ausserdem machen Sie dazu einen langen
lauter werdenden Ton auf Ohhh oder Uhhh. So atmen Sie garantiert stark
durch. Zuletzt springen Sie hoch und klatschen die Hände über
dem Kopf zusammen. Das Ganz machen Sie bitte mit voller Kraft. Danach
spüren Sie garantiert mehr Lebendigkeit und Begeisterung in
sich.
Kurz vor dem Bewerbungsgespräch, wenn Sie nicht
mehr ungestört
sind, zum Beispiel auf dem Weg vom Auto zum Gebäude, können
Sie eine leise „Miniaturversion“ dieses „Powermoves“ machen
um sich zu energetisieren und zu konzentrieren.
Der „Powertalk“ ist
eine dritte Möglichkeit sich vor
einem Bewerbungsgespräch in den persönlichen Bestzustand zu
bringen. Sie machen ihn am besten zu Hause vor dem Spiegel, mit einem
Freund als Zuhörer oder in leicht eingeschränkter Weise im
Auto. Sie wählen ein Thema das Sie interessiert. Nun erzählen
Sie darüber sich selbst oder jemand anderem. Dabei sprechen Sie
mit aller Lebhaftigkeit und Begeisterung in Ihren Gesten, Ihrer Mimik
und der Stimme derer Sie fähig sind. Wenn Sie dies wiederum mit
aller Kraft gemacht haben, werden Sie sich dadurch wunderbar fühlen.
Es sei nochmals angemerkt, dass der „Powertalk“ nur eine
Vorbereitung auf die Bewerbung ist und nicht während des Gesprächs
empfohlen wird.
Nicht jeder ist ein Bewegungsfreund, deshalb folgen
jetzt alternativ zu den körperlichen Übungen oder noch besser als Ergänzung
dazu die Tipps zur mentalen Zustandsbalance. |
| Mentale Zustandsbalance |
Zur optimalen mentalen Einstimmung und Motivation vor
einer Bewerbung stellt man sich am besten konstruktive, zielgerichtete
Fragen:
- Was muss ich wissen, um sicher zu sein, das die Stelle mir zusagt
und ich sie will?
- Welche Rahmenbedingungen sind mir wichtig?
- Was braucht die Firma/Position
von mir als optimalem Mitarbeiter?
- Wie sieht in den Augen des Arbeitgebers die
ideale Person für
diese Stelle aus?
- Was will ich geben und was möchte ich
bekommen bei meiner neuen Stelle?
- Was muss ich tun damit ich die grösste
Chance habe, das sie mich nehmen?
- Warum bin ich hervorragend geeignet
für diese neue Aufgabe?
- Warum bin ich der/die Beste für diese
Position?
- Wie stelle ich meine Fähigkeiten am deutlichsten
dar?
- Wie reagiere
ich am besten auf Unvorhergesehenes während des Bewerbungsgesprächs?
Diese oder je nach individueller Situation abgewandelte Fragen, stellen
Sie sich am besten während der gesamten Phase der Stellensuche.
Um die Antworten brauchen Sie sich weniger zu bemühen. Da Ihr Gehirn
auf Fragen automatisch Antworten produziert. Man muss nur etwas in sich
hineinhören oder schauen.
Besonders gute Zeiten, um sich mit Fragen
in die günstigste Richtung
zu lenken, sind die Momente vor dem Einschlafen und nach dem Wachwerden.
Damit die klare und positive mentale Ausrichtung sich innerlich festigt
und automatisiert, muss man sich die Fragen, die einem selbst am besten
passen, immer wieder stellen. Auf dem Weg kurz vor der Bewerbung sollte
man sich ebenfalls noch einmal damit in den persönlichen Bestzustand
bringen. |
| Die Zustandsskala |
Diese gedachte oder aufgezeichnete
Skala bietet die Möglichkeit
den eigenen psycho-physiologischen Gesamtzustand von eins bis zehn einzuteilen.
Eins bedeutet man ist totkrank, „am Boden zerstört“ oder „kurz
vor der Ohnmacht“.
Fünf ist eine „So-la-la“ Stimmung.
Es geht einem dabei weder recht noch schlecht.
Zehn bezeichnet den absoluten Bestzustand. Man
könnte „Bäume
ausreissen“ und hat immer noch die Klarheit sie lieber stehen zu
lassen. Bei Zehn sind Sie im Vollbesitz aller geistigen und körperlichen
Kräfte.
Für ein Bewerbungsgespräch muss man mindestens in einem Siebener
Zustand oder höher sein. Zirka 80% aller Seminarteilnehmer können
durch die einfache Bewusstmachung mit der Skala ihren Zustand willkürlich
und sofort um ein oder zwei Punkte anheben. Wer es nicht von selbst beherrscht,
kann es mit den bereits beschriebenen Hilfsmitteln schnell üben.
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| Die Zustandskollektion |
Zum Schluss sei noch eine Methode erwähnt für
alle die besonders kreativ mit sich umgehen können und wollen. Je
nach Firma, Arbeitsbereich oder Gesprächspartner kann der passende
Topzustand im Bewerbungsgespräch unterschiedlich aussehen. Deshalb
braucht man eine „Kollektion“ von mehreren „Simply-Your-Best“ Zuständen.
Voll ausgedrückte Begeisterung wäre in einer Bank sicher „uncool“.
In einer Werbeagentur dagegen könnte starke, sachliche Konzentration
als langweilig und unkreativ ankommen. Obwohl beide Zustände positiv
sind.
Um die „Zustandskollektion“ anzulegen, können Sie sich
einerseits an eigene Bestzustände erinnern und sich im richtigen
Moment wieder dorthinein versetzen. Eine weitere Möglichkeit ist,
dass man jemanden beobachtet, der eine für die jeweilige Bewerbung
optimalen Zustand hat und versetzt sich in das Gefühl dieser Person
hinein. |
| Es funktioniert sicher |
Bis auf die letzte etwas anspruchsvollere
Methode sind alle Tipps ausgesprochen einfach umzusetzen und bringen
garantiert eine Verbesserung oder Ihren „Simply-Your-Best“ Topzustand.
Die einzige Bedingung ist, dass man es tut.
Übrigens ist die Statistik über die Wirksamkeit von Simply-Your-Best
eindeutig. Der Erfolg der Ideen und Übungen wurde bereits von vielen
Tausend Seminarteilnehmern regelmässig bei rund 75% eingeschätzt.
Die Wichtigkeit dieses Grundprinzips wurde bei zirka 95% eingestuft. |
| Das Buch |
Das Buch „Simply-Your-Best“ erscheint
Anfang Oktober im Orell Füssli Verlag. |
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